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Druckminderer
Allgemeine Beschreibung:
Ein Druckminderer reduziert einen ankommenden Leitungsdruck (Vordruck) auf einen geringeren Wert (Nachdruck). Dabei hält er den Nachdruck über ein typabhängiges Leistungsband nahezu konstant. Es wird unterteilt in
- federbelastet, kolben- oder membrangesteuert
- dombelastet, i.d. Regel membrangesteuert
oder eine Kombination von beiden: Differenzdruckminderer, bei denen ein konstanter Wert mit einer Feder voreingestellt wird, während ein Referenzdruck den zu regelnden Druck den schwankenden Systembedingungen angleicht. Typische Anwendung: Gaswellendichtung.
Funktion:
Über Federkraft (oder komprimiertes Gaspolster) wird eine Regelfläche (Kolben oder Membran) belastet, die einen mechanisch entkoppelten Ventilkegel von dem Ventilsitz drückt, so daß Medium strömen kann.
Baut sich ein Nachdruck auf, der über die Regelfläche die Federkraft (Gaspolsterdruck) ausgleicht, wird der Ventilkegel durch eine Kegelfeder wieder gegen den Ventilsitz bewegt: der Mediumstrom wird gedrosselt bzw. bei Nullentnahme gestoppt.
Bei größeren Sitz- ø empfiehlt sich die Wahl eines druckausgeglichenen Ventilkegels. Hier wirken sich Vordruckschwankungen (fallender Vordruck: Nachdruck steigt; steigender Vordruck: Nachdruck fällt) in vernachlässigbarem Maœ auf den Nachdruck aus.
Sonderlösungen in unserem Program umfassen jedoch auch Ventilkegel ohne Feder im medienberührten Raum oder z.B. sogenannte Druckminderer mit Druckübersetzung: Hier wird ein Steuerdruck über ein festes Übersetzungsverhältnis 'multipliziert' . Beispiel: Übersetzung 1:5 bedeutet einen geregelten Nachdruck von 5 bar bei Steuerdruck von 1 bar.
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